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Stoffels Immobilien GmbH

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Spürnasenprovision - 500 €

 

Machen Sie Ihr Wissen zu barem Geld. Informieren Sie uns, wenn eine Immobilie in Ihrem Umfeld verkauft werden soll.

Wir zahlen Ihnen für jede Empfehlung bei einem erfolgreichen Verkauf der Immobilie eine Tippgeber Honorar:

- für eine Eigentumswohnung bis 500 €

- für ein Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus bis 1.000 €

Ist die Abwicklung vollständig und erfolgreich abgeschlossen, überweisen wir Ihnen Ihre Vergütung nach Beurkundung des notariellen Kaufvertrages.

Voraussetzung: Die Immobilie ist uns noch nicht bekannt, noch nicht veröffentlicht worden (Internet, Zeitung, etc.) und liegt in unserem Arbeitsgebiet.

Neue Energieeinsparungsverordnung

Bei einem Verkauf oder einer Vermietung von Immobilien müssen in kommerziellen Immobilienanzeigen ab dem 1.05.2014 bestimmte Pflichtangaben gemacht werden.

Pflichtangaben für Wohngebäude;

- Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis)

- der entsprechende Kennwert (Endenergiebedarf, Energieverbrauchskennwert)

- Baujahr

- Angaben zur Befeuerungsart (wesentliche Energieträger oder Heizung) und

- Energieeffizienzklasse (nur für ab 1.05.2014 neu ausgestellten Ausweisen)

https://issuu.com/eraimmobilien/docs/enews_2016-3_Stoffels

ERste Adresse

Das ERA Wohnimm
obilien-Magazin ist Ihre "ERste Adresse", wenn es um die Einrichtung Ihres Zuhauses und rechtliche Informationen rund um Ihr Eigentum geht.

Lassen Sie sich von den Tipps inspirieren, die Ihnen ein kompetentes Team zu allen Bereichen der Immobilienbranche zusammenstellt und übertragen Sie sie auf Ihr eigenes Heim.

Fordern Sie hier Ihr Exemplar an

Goldgrube Eigentumswohnung

Von Jürgen Michael Schick

Auch nach ge­stie­ge­nen Prei­sen sind ver­mie­te­te Ei­gen­tums­woh­nun­gen so at­trak­tiv wie nie zuvor in der Ge­schich­te der Bun­des­re­pu­blik, meint Jür­gen Mi­cha­el Schick, Vi­ze­prä­si­dent des Im­mo­bi­li­en­ver­bands IVD.

Jürgen Michael Schick. Bild: IVDJür­gen Mi­cha­el Schick.

Bild: IVD Die At­trak­ti­vi­tät einer As­set­klas­se lässt sich je­weils nur im Ver­gleich mit al­ter­na­ti­ven An­la­gen be­wer­ten. Dies gilt heute wie auch frü­her. Des­halb ist es sinn­voll, einen Blick in die Ver­gan­gen­heit zu wer­fen: 1994 lag die Ren­di­te zehn­jäh­ri­ger Bun­des­an­lei­hen bei etwa 8%. Selbst die Ga­ran­tie­ver­zin­sung bei Ka­pi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen be­trug 4%, in­klu­si­ve Über­schuss­be­tei­li­gung wur­den je­doch meist etwa 7% er­wirt­schaf­tet. Im Ver­gleich dazu nahm sich die Ren­di­te von ver­mie­te­ten Ei­gen­tums­woh­nun­gen sehr be­schei­den aus. Die An­fangs­ren­di­ten lagen auch da­mals kei­nes­wegs höher als heute, son­dern sie be­tru­gen meist zwi­schen 4% und 5%, manch­mal auch we­ni­ger. Auf der an­de­ren Seite lagen zu die­ser Zeit die Hy­po­the­ken­zin­sen fast bei 9%. Eine sol­che In­ves­ti­ti­on er­scheint aus heu­ti­ger Sicht wenig at­trak­tiv, be­son­ders wenn man be­denkt, dass man zur glei­chen Zeit mit si­che­ren Bun­des­an­lei­hen 8% ver­die­nen konn­te.

Heute haben sich die Ver­hält­nis­se um­ge­kehrt. Die Ren­di­ten für Woh­nun­gen be­we­gen sich in einer ähn­li­chen Grö­ßen­ord­nung wie vor 20 Jah­ren - je nach Lage und Zu­stand sind es meist zwi­schen 3% und 5%. Nur be­tra­gen die Zin­sen nicht mehr 8% bis 9%, son­dern rund 2%. Die Dif­fe­renz zwi­schen Ren­di­te und Kre­dit­zin­sen be­trägt also heute etwa plus zwei Pro­zent­punk­te, vor 20 Jah­ren waren es minus vier bis fünf Pro­zent­punk­te.

Vor allem: der Ab­stand zwi­schen der Ver­zin­sung einer Ei­gen­tums­woh­nung und der einer Bun­des­an­lei­he lag da­mals - vor Zin­sen - bei drei bis vier Pro­zent­punk­ten zu­guns­ten der Bun­des­an­lei­he. Heute liegt er - eben­falls vor Zin­sen - bei zwei bis drei Pro­zent­punk­ten zu­guns­ten der Woh­nung. Rech­net man die Zin­sen ein, dann ergab sich vor 20 Jah­ren eine Dif­fe­renz der Bun­des­an­lei­he im Ver­gleich zu einer voll fi­nan­zier­ten Woh­nung von etwa zwölf Pro­zent­punk­ten zu­guns­ten der Bun­des­an­lei­he. Heute ren­tiert da­ge­gen selbst eine voll fi­nan­zier­te Woh­nung leicht über der Bun­des­an­lei­he, ist also zwölf bis 13 Pro­zent­punk­te at­trak­ti­ver als da­mals.

Ver­ge­gen­wär­tigt man sich diese Zah­len, dann zeigt sich nicht nur, dass Woh­nun­gen heute at­trak­ti­ver denn je sind. Jeder An­le­ger, der vor zehn Jah­ren eine Woh­nung er­wor­ben hat, kann sich je­doch heute aus zwei Grün­den freu­en: Ers­tens ist es sehr wahr­schein­lich, dass seine Woh­nung deut­lich mehr wert ist als beim Kauf. Dies gilt auf jeden Fall ganz un­ein­ge­schränkt in Me­tro­pol­re­gio­nen wie Ber­lin, Mün­chen oder Frank­furt. Zwei­tens kann er seine Woh­nung nun - nach Aus­lauf der in der Regel auf zehn Jah­ren fi­xier­ten Zins­bin­dung - deut­lich güns­ti­ger re­fi­nan­zie­ren. Diese bei­den Fak­to­ren füh­ren zu einem ganz er­heb­li­chen Ren­di­te­an­stieg.